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Bis zum 13. Juni 2026 begeht die Stiftung EVZ ihr Jubiläum und setzt Impulse mit vielfältigen Projekten und Aktivitäten in Deutschland und Europa:
Heute, am 1. Dezember, findet der digitale Launch der EVZ Academy – online platform! statt. Die Plattform bündelt Lernformate zu NS-Zwangsarbeit, Diversitätsbewusstsein, Menschenrechten und Erinnerungskultur.
Der Launch wird um 11 Uhr auf YouTube übertragen. Anschließend ist die Plattform kostenfrei für alle zugänglich. Einzelne Angebote stellen wir in unserer Newsletter-Rubrik Perlenfinder vor.
Ebenfalls am 1. Dezember bringt die Netzwerkveranstaltung EVZ Connect Partnerorganisationen und Projektträger:innen aus 25 Jahren Stiftungsarbeit zusammen, um zukunftsgerichtete Antworten auf aktuelle Herausforderungen zu entwickeln.
Am 2. Dezember 2025 begeht die Stiftung EVZ ihr 25-jähriges Bestehen – mit Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus Deutschland und den Partnerländern. Elf Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung sind als Ehrengäste anwesend – ihre Präsenz macht den Abend zu einem besonderen Moment der Begegnung.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist Schirmherr des Jubiläumsjahres und spricht an diesem Abend. Wegbegleiter:innen und Partner:innen geben persönliche Einblicke in gelebte Erinnerung und Engagement – sie kommen auch in der Video-Reihe #25EVZVoices zu Wort.
Über weitere Jubiläumsformate – vom Geschichtsfestival EVZ Histoday über den Podcast Wert & Würde bis zum Volny Chor und der Wanderausstellung Ma Bistrass! – berichten wir in dieser Ausgabe.
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JUBILÄUMSveranstaltung
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Where is our land? – ein belarussischer Abend mit dem Volny Chor
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Der Volny Chor ist eine kulturelle Protestbewegung in Belarus, die als Reaktion auf die Massenproteste im August 2020 in der Republik Belarus entstanden ist. Das Exil-Ensemble mit Sitz in Polen hat den Zweck, das gefährdete belarussische Liedgut am Leben zu halten. Die Musiker:innen singen ausschließlich in belarussischer Sprache und treten anonymisiert auf. Nur die Dirigentin zeigt sich unmaskiert und trägt die Verantwortung für das verfolgte Ensemble. Im Anschluss findet eine moderierte Diskussion mit Vertreterinnen der belarussischen Diaspora statt. Der Konzertabend findet am 03. Dezember 2025 im Rahmen des Jubiläums der Stiftung EVZ in der St.-Bartholomäuskirche in Berlin statt. Der Eintritt ist frei.
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Mehr erfahren und direkt anmelden
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JUBILÄUMS-podcast
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„Wert & Würde“: Über den langen Weg der Anerkennung von Zwangsarbeit als NS-Verbrechen
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Im neuen, vierteiligen Podcast der Stiftung EVZ beleuchtet Schauspieler und Host Daniel Christensen die Anerkennung von NS-Zwangsarbeit nach 1945. Ausgehend von der Geschichte seines tschechischen Großvaters Ludvik Jirus, der als junger Mann zur Arbeit für die deutsche Besatzungsmacht gezwungen wurde, rekonstruiert Christensen die Entwicklungen, die 1999 zur Gründung der Stiftung EVZ und zu Entschädigungszahlungen führten. Persönliche Zeugnisse, Zeitzeug:innenberichte und Expert:innenstimmen zeichnen ein vielschichtiges Bild von NS-Unrecht.
Folge 1 „Zwangsarbeit war überall“ eröffnet die Reihe: Wie funktionierte das System, das die NS-Kriegswirtschaft stützte, und wie prägte es die Biografien der Betroffenen? Neben der Geschichte von Ludvik Jirus erzählt die Folge von der ehemaligen Zwangsarbeiterin Alicja Kubecka. Die Historiker:innen Christine Glauning und Mark Spoerer ordnen die Erinnerungen historisch ein.
Ab dem 27. November gibt es alle drei Wochen eine neue Folge – auf dem YouTube-Kanal der Stiftung EVZ und überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Die 1. Folge hören
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EUROPÄISCHES GESCHICHTSFESTIVAL
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Jetzt mitmachen beim HISTODAY 2026 – kritisch, kreativ, engagiert
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Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus, Polarisierung und globale Krisen erfordern neue, mutige Antworten. Wie wir Erinnerung in Zukunft gestalten, beeinflusst maßgeblich, ob unsere Demokratie wehrhaft und geschützt bleibt.
Mit dem HISTODAY 2026 lädt die Stiftung EVZ im Rahmen ihres 25-jährigen Jubiläums Menschen aller Altersgruppen aus Deutschland und ganz Europa zu einem europäischen Geschichtsfestival ein, das kritisch auf die Vergangenheit blickt und mutig Fragen an die Zukunft stellt.
Das Programm stellt sich aus den vielfältigen Beiträgen der Teilnehmenden zusammen: Workshops, Podiumsdiskussionen und künstlerische Beiträge, um eine inklusive und zukunftsorientierte Erinnerungskultur in Europa zu stärken.
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Einen Themenvorschlag und eine kurze Biografie bis zum 15. Januar 2026 einreichen
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JUGEND ERINNERT INTERNATIONAL
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Persönliche Geschichten, tiefgehende Reflexionen: Junge Perspektiven auf die NS-Vergangenheit
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Wie junge Menschen heute die Geschichte des Nationalsozialismus erforschen, reflektieren und in kreative Formen übersetzen, zeigen drei aktuelle Ergebnisse im EVZ-Förderprogramm JUGEND erinnert international: Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung fand das deutsch-niederländische Projekt „Following Traces“ des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund am 10. November 2025 seinen Ausklang. Ein Höhepunkt war die Verlegung von Stolpersteinen für die Familie Grüneberg. Dank der intensiven Recherchearbeit der beteiligten Jugendlichen bleibt das Leben und Schicksal der in Auschwitz und Sobibor ermordeten fünf Familienmitglieder lebendig.
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Mehr über das Projekt erfahren
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Kurzfilme, Fotos und Audioformate: Die neue Website des Projekts „One History – Many Stories“ versammelt persönliche Werke, die Erinnerungen, Orte und Gemeinschaften miteinander verweben. Das Projekt des Vereins Meetingpoint Memory Messiaen hat junge Menschen aus Deutschland, Polen und der Ukraine zusammengebracht, um anhand von persönlichen Familiengeschichten und Opferbiografien die Zwangsarbeit im Nationalsozialismus zu erforschen.
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Die veröffentlichte Essay-Sammlung „Unknown Past? A Journey to Jewish Life and Holocaust Memorial Sites in the Baltics“ widmet sich der Geschichte der Shoah und des jüdischen Lebens im Baltikum. Sie ist Ergebnis einer Forschungsreise von Studierenden in die baltischen Staaten. Die Beiträge reichen von persönlichen Reflexionen über den emotionalen Eindruck von Gedenkstätten bis hin zu analytischen Untersuchungen über Erinnerungspolitik, kulturelle Identität und den Umgang mit jüdischem Erbe im post-sowjetischen Raum.
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NEUE AUSSCHREIBUNG
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Von Erinnerung zu Engagement - Jetzt bewerben für Young Voices for a shared Remembrance!
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Das Projekt, in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem Regional Youth Cooperation Office (RYCO), richtet sich an interessierte junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die in einem interkulturellen Projekt zu Geschichte und Erinnerungskulturen mitwirken möchten. Schwerpunkt ist der Austausch zwischen Teilnehmenden aus Frankreich, Deutschland und Bosnien-Herzegowina zur Erinnerung an den Ersten und Zweiten Weltkrieg, die deutsch-französische Aussöhnung, die Jugoslawienkriege sowie Kolonialisierung und Dekolonialisierung und ihren Auswirkungen. In zwei interkulturellen Begegnungen im April in Frankreich und im September 2026 in Bosnien-Herzegowina lernen die Teilnehmenden verschiedene Perspektiven kennen, besuchen Erinnerungsorte und erkunden, wie diese unsere Gesellschaften heute prägen. Die Teilnehmenden haben zudem die Möglichkeit das Projekt aktiv mitzugestalten, Ideen für eine demokratische europäische Erinnerungskultur einzubringen und diese in eigenen Initiativen umzusetzen.
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Bis zum 21. Dezember 2025 bewerben
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Am 12. November wurde die Open-Air-Wanderausstellung „Ma Bistrass! – Gegen das Vergessen“, die im Rahmen des Jubiläumsjahres der Stiftung EVZ gezeigt wird, mit einem Gespräch und einer Künstlerführung begleitet.
UNESCO Artist for Peace Luigi Toscano hatte sich im Sommer 2024 auf eine Reise durch Osteuropa begeben, um die letzten Überlebenden des Völkermords an den Sinti:ze und Rom:nja zu treffen. Entstanden sind überlebensgroße Fotos, die ihre Geschichten und Erinnerungen multimedial festhalten. Für den Künstler ist seine Arbeit ein „menschliches Projekt“: Es geht um das Gespräch mit den Zeitzeug:innen, die häufig zum ersten Mal über ihre Lebensgeschichte gesprochen haben. Das Foto, so Toscano, stehe am Ende des Prozesses.
In Kooperation mit dem Technischen Museum Berlin waren die Aufnahmen erstmals in Deutschland ausgestellt. Bis zum 6. Dezember 2025 stehen sie 24 Stunden zugänglich auf dem Steinplatz in Berlin-Charlottenburg.
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Mehr über das Projekt und die Ausstellung erfahren
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Christian Pfeil, Überlebender des Völkermords an Sinti:ze und Rom:nja
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Christian Pfeil wurde 1944 im Ghetto Lublin im deutsch-besetzten „Generalgouvernement“ geboren, wohin seine Familie im Mai 1940 deportiert wurde. Hier mussten sie, angeordnet von der SS und der Polizei, Zwangsarbeit leisten. Er und seine engsten Angehörigen überlebten diese Tortur, viele andere Mitglieder seiner Familie wurden ermordet.
Nach der Befreiung kehrte die Familie in ihren Heimatort Trier zurück, wo sich Christian Pfeil eine erfolgreiche Existenz als Gastronom aufbaute, die jedoch immer wieder durch rechtsextreme und rassistische Angriffe überschattet wurde. Seit vielen Jahren setzt er sich für die Stärkung des lokalen Gedenkens in der Stadt ein. Pfeil vertrat in der Vergangenheit das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma im International Auschwitz-Komitee und hielt die zentrale Gedenkrede zum Europäischen Holocaust Gedenktag für Sinti und Roma am 2. August 2022 in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.
Wenn Sie heute auf Ihre Familiengeschichte und Ihre eigene Kindheit zurückblicken: Was ist Ihnen besonders wichtig, was die jüngere Generation über das Schicksal Ihrer Familie und den Genozid an den Sinti und Roma wissen sollte?
Die Jugend, auch die Sinti-Jugend, weiß zu wenig über dieses Schicksal, was meine Familie und alle Sinti durchgemacht haben während des NS-Regimes. Sie darüber aufzuklären und mit ihnen darüber zu sprechen ist das Allerwichtigste.
Vor 25 Jahren wurde die Stiftung EVZ gegründet. Welche Bedeutung hatte und hat diese Gründung für Sie persönlich – als Überlebender und als jemand, der sich seit vielen Jahren für das Gedenken engagiert?
Für mich sind vor allem die Begegnungen mit Jugendlichen wichtig - etwa zum 2. August in Oświęcim. Solche Begegnungen von Überlebenden mit der jungen Generation hat auch die Stiftung EVZ viel unterstützt, das finde ich sehr wichtig.
Wenn Sie an die kommenden 25 Jahre denken: Was wünschen Sie sich für die Zukunft – für die Erinnerung an den Genozid an den Sinti und Roma und für den Kampf gegen Antiziganismus in unserer Gesellschaft?
Ich hoffe ich bin noch lange da und kann noch lange sprechen und mich mit Jugendlichen unterhalten und aufklären überall, wo ich eingeladen werde. Das ist für mich unheimlich wichtig, denn das ist als Holocaust-Überlebender meine Pflicht: Meine Geschichte und die Geschichte meiner Familie immer wieder zu erzählen.
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So stärkt die Stiftung EVZ Sinti:ze und Rom:nja in Deutschland
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Der Holodomor Gedenktag und seine Kontinuitäten im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine
Zwischen 1932 und 1933 verhungerten in der Ukraine Millionen Menschen infolge einer vom kommunistischen totalitären Regime bewusst herbeigeführten Hungerkatastrophe – dem Holodomor. Diese Vernichtungspolitik traf besonders die ländlichen Regionen, in denen Getreide beschlagnahmt, Bewegungsfreiheit eingeschränkt und die Bevölkerung ihrer Lebensgrundlagen beraubt wurde. Ziel war es, den Widerstand in der Ukraine zu brechen, nationale Identität zu zerstören und totale Kontrolle zu sichern.
Im November 2023 besuchte Nadija Slesarewa die Stiftung EVZ. Als Überlebende des stalinistischen Terrors, des Holodomor und des nationalsozialistischen Terrors im KZ Stutthof berichtete sie eindrücklich in einem Interview, wie wichtig für sie die weltweite Erinnerung an den Holodomor ist, damit ein solches Verbrechen nie wieder geschieht. Sie sprach über ihre schmerzhaften Erinnerungen an jene Zeit, „als Menschen in einem reichen, schönen Land starben“.
2022 erkannte der Deutsche Bundestag den Holodomor als Genozid am ukrainischen Volk an – ein wichtiges Signal für historische Wahrheit, Gerechtigkeit und das Gedenken an die Opfer. Diese Anerkennung hat auch Bedeutung im Kontext des aktuellen russischen Krieges gegen die Ukraine, in dem Moskau erneut versucht, Staatlichkeit zu delegitimieren und Identität der Ukraine erneut zu zerstören. Der historische Rückblick zeigt, dass solche Gewaltlogiken Teil einer langen Tradition repressiver imperialer Politik sind.
Heute erinnert die Auseinandersetzung mit dem Holodomor daran, warum Europa Verantwortung trägt, der Ukraine beizustehen: politisch, menschlich und moralisch.
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EVZ ACADEMY - ONLINE PLATFORM
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Digitale Lernangebote zu Antisemitismus, NS-Zwangsarbeit und Erinnerungskultur
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Die EVZ Academy stellt Erfahrungen und Wissen zu Erinnerungskultur und Menschenrechten auf einer Online-Plattform zum gemeinsamen Lernen und Vernetzen bereit. Ausgewählte Formate stellen wir Ihnen hier vor:
Blended-Learning: Antisemitismusprävention in der Arbeitswelt Das Projekt Informiert, couragiert, engagiert! Eine gemeinsame Initiative gegen Antisemitismus zeigt Wirkung: über 500 Teilnehmende aus 31 Betrieben, darunter Kulturinstitutionen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen, sind dank des Blended-Learning-Angebots jetzt handlungssicher im Umgang mit Antisemitismus im eigenen Arbeitskontext. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster und hat das Phineo Wirkt-Siegel erhalten. Das interaktive Bildungsangebot kann direkt in die Lernmanagementsysteme von Unternehmen integriert werden. Je nach Bedarf werden unterschiedliche Formate für die Weiterqualifizierung von Mitarbeitenden angeboten – Workshops, Lunchtalks, E-Learning und Leitfaden.
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Mehr über das Projekt und die E-Learning-Formate erfahren
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Ausgezahlt?! Ist die Entschädigung von NS-Zwangsarbeiter:innen möglich? Das Lernangebot Ausgezahlt?! zeigt den langen Weg zur Anerkennung des Unrechts, die Gründungsgeschichte der Stiftung EVZ und die Auszahlungsprogramme. Thematisiert werden historische Ereignisse, die Akteure, grundsätzliche Fragen nach Anerkennung und Entschädigung von NS-Unrecht – und die bis heute offen gebliebenen Fragen nach Gerechtigkeit.
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Kinder im Krieg: Ein Thema für die Bildungsarbeit?! Weltweit wächst jedes sechste Kind in einem Kriegs- oder Konfliktgebiet auf. Doch wie kann man über Krieg sprechen – ohne zu überfordern und zu verharmlosen? Welche Methoden fördern Empathie, Perspektivwechsel und kritisches Denken? Die Lernplattform der EVZ Academy bietet eine kuratierte Sammlung an Materialien und Methoden – einsetzbar im Unterricht, in Workshops oder Projekten.
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NEUE AUSSCHREIBUNG
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Du hast Interesse an Erinnerung und Film? Jetzt Filmbotschafter:in der Stiftung EVZ werden!
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Rund um den Augen auf-Kinotag 2026 suchen wir ab Dezember 2025 bis Juni 2026 geschichtsinteressierte und kreative Filmbotschafter:innen im Alter von 18-25 Jahren. Der Augen auf-Kinotag findet bundesweit am 27. und 28. Januar 2026 zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Nach einem gemeinsamen, digitalen Kennenlernen am 18. Dezember und einer Einarbeitung im Januar durch das Kinotags-Team kannst Du eigenständig Rezensionen, Interviews und Social Media-Beiträge an der Schnittstelle von historisch-politischer Bildung und Film übernehmen. Vor Ort am Kinotag in Berlin, Frankfurt am Main oder Dresden kommst Du direkt mit den Filmschaffenden, Gästen und Influencer:innen ins Gespräch. Wir freuen uns auf Dich!
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Stelle dich bis zum 15.12. kurz persönlich vor
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AUGEN AUF-KINOTAG 2026
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Der Augen auf-Kinotag zum 27. Januar: Wann erhebe ich meine Stimme?
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Erinnerung braucht Orte – und neue Formen der Begegnung: am 27. und 28. Januar 2026 findet zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus der Augen auf-Kinotag in Berlin, Dresden, Erfurt, Frankfurt/Main, Rostock und Stuttgart statt. Offiziell eröffnet wird der Kinotag am Abend des 27. Januar mit der Filmpremiere des Kinder- und Familienfilms Das geheime Stockwerk im Delphi Filmpalast in Berlin – mit einer Keynote von Fabian Grischkat und einem Filmgespräch mit Dr. Andrea Despot und Regisseur Norbert Lechner. Bundesweit begleiten weitere Gäste den Tag, darunter Christian Friedel (Dresden), Dr. Gunnar Rikola-Lüttgenau (Erfurt), Luigi Toscano (Stuttgart), Prof. Meron Mendel (Frankfurt) sowie Eva-Maria Kröger (Rostock). Am 27. und 28. Januar vormittags gibt es ein kuratiertes Schulkinoprogramm, unter anderem mit den Filmschaffenden und Expert:innen Wesley und Laura Höllenreiner (Stuttgart), Julia von Heinz (Erfurt), Lars Kraume (Berlin), Giulio Ricciarelli (Frankfurt), Johannes Hegemann (Rostock) und Ulrich Limmer (Dresden).
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Nähere Infos zum Kinotag laufend hier erfahren
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podcast der stiftung evz
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„Trümmer & Träume“: Resilienz und Widerstand – Was wir von der ukrainischen Zivilgesellschaft lernen können
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Bereits seit 2014 trägt die ukrainische Zivilgesellschaft entscheidend zum Widerstand des Landes gegen den russischen Angriffskrieg bei. Von welchen Erfahrungen in der Ukraine und der Diaspora können wir hierzulande lernen? Wie stärken wir das gesellschaftliche Bewusstsein darüber, dass der Krieg in seinen hybriden Formen längst eine europäische Dimension hat? Und was braucht es, um gemeinsam in Europa widerstandsfähiger zu werden? Darüber diskutierten Alona Karavai, (Kuratorin und Kulturmanagerin), Nataliya Pryhornytska (Stiftung EVZ) und Dr. Franziska Davies (ZZF Potsdam) mit Ira Peter (Journalistin und Podcasterin).
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Jetzt die neue Live-Podcast-Folge nachhören
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PORTFOLIO INSTITUTIONELL
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25 Jahre Erinnerung, Verantwortung und Zukunft in der Kapitalanlage
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Wie hat sich die Kapitalanlage der Stiftung EVZ in den vergangenen 25 Jahren entwickelt? Stefanie Hinsdorf, seit 2023 Leiterin des Vermögensmanagements, erklärt die drei zentralen Anlageziele: ordentliche Erträge, realer Kapitalerhalt und ausreichende Liquidität.Ein wichtiger Meilenstein war 2021 die Einführung einer ESG-Richtlinie. ESG steht für „Environmental, Social, Governance“. Diese Richtlinie legt fest, dass unter anderem Waffen, Zwangsarbeit oder fossile Energieträger in der Kapitalanlage ausgeschlossen sind. Schon zuvor arbeitete die Stiftung mit solchen Ausschlüssen; seit 2021 sind sie formal definiert und werden von fünf externen Asset Managern (Vermögensverwaltern) umgesetzt.
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Den ganzen Artikel im Online Magazin ab S. 36 lesen
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12. NOVEMBER BIS 23. DEZEMBER, DÜSSELDORF
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„Was heißt (hier) Befreiung?“ – Eine Ausstellung zu erinnerungskulturellen Zines junger Menschen
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Die Ausstellung zeigt erinnerungskulturelle Zines – selbstgestaltete Hefte oder Magazine, die Texte, Bilder, Zeichnungen, Collagen und andere Ausdrucksformen verbinden. Die Ergebnisse sind im Rahmen eines besonderen Zine-Workshops entstanden, der sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, was die Befreiung vom Nationalsozialismus vor 80 Jahren für die Überlebenden bedeutete. Die Ausstellung ist bis zum 23. Dezember 2025 öffentlich zugänglich.
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Mehr über das Projekt und die Ausstellung erfahren
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Bis zum 15. Januar 2026
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Schülerzeitungswettbewerb der Jugendpresse: #keinBlattVormMund
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Wie berichtet man fair, korrekt und ohne Ausgrenzung? Der Sonderpreis „Schreiben gegen Ausgrenzung“, gefördert von der Stiftung EVZ, zeichnet Redaktionen aus, die diskriminierungssensibel schreiben und zeigen: Sprache schafft Respekt. Erstmals werden zwei Schülerzeitungen prämiert – unabhängig von Alter oder Schulform. Gesucht sind kreative Beiträge, z. B. zu Stolpersteinen an der eigenen Schule, Inklusion im Alltag oder einer Foto-/Video-Story über respektvolles Miteinander. Mitmachen lohnt sich: Vielfalt sichtbar machen, Haltung zeigen – und ausgezeichnet werden.
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Mehr Infos zur Bewerbung auf die Sonderpreise
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11. DEZEMBER, 11:00-12:00 UHR, DIGITAL
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Thursday Topic: Im Konjunktiv der Geschichte – KI- generierte Bilder zwischen Korrektur und Verzerrung
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Mit KI-Bildgeneratoren lassen sich Geschichten scheinbar mühelos neu inszenieren: alternative Vergangenheiten, verschobene Kontexte, erfundene Szenen. Wissenschaftsredakteur Konstantin Schönfelder (ZEVEDI) zeigt anhand konkreter Beispiele, welche Chancen solche visuellen „Korrekturen“ für Kultur und Erinnerung bedeuten – und welche Risiken sie bergen: pseudohistorische Erzählungen, schwindendes Vertrauen in visuelle Beweise und ein Wettbewerb, in dem echte Bilder gegen künstliche verlieren können.Und so funktioniert‘s: Über EVZ Academy anmelden, Code #Thursday eingeben, für den gewünschten Termin eintragen und, bei Bedarf, verpasste Folgen nachholen.
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| NEWSLETTER 01/2026 |
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| Unsere nächste Ausgabe erscheint Anfang Januar! |
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| Die nächste Ausgabe stellt wieder die Themen und Inhalte der Bildungsagenda NS-Unrecht vor: Bleiben Sie gespannt! |
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Alle Ausgaben auf einen Blick
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Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft Friedrichstraße 200 10117 Berlin, Germany T +49 (30) 25 92 97-0 F +49 (30) 25 92 97-11 Website
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Verantwortlich i. s. d. P.: Dr. Andrea Despot und Jakob Meyer
Redaktion: Sophie Ziegler, Katrin Kowark, Jana Bültge, Sonja Folsche, Antonia Kruse, Nina Kraus
Bildnachweise: Volny Chor Archives, Dokuz, Andrii Volgin, Martin Keil, Johanna Strunk, Łukasz Überhuber, Sebastian Gabsch
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