EVZ Histoday 2026 in Berlin: NO TIME TO FORGET. For Democracy, Facts and Dignity Am 7. und 8. Mai lädt die Stiftung EVZ zum EVZ Histoday ein – ein europäisches Geschichtsfestival, das sich der kritischen Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und aktuellen Herausforderungen für Demokratie, Fakten und Menschenwürde widmet. Menschen jeden Alters aus Deutschland und ganz Europa sind eingeladen, gemeinsam über Geschichte und ihre Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft zu diskutieren. Das Programm beginnt am 7. Mai mit Tours & Trips, die Einblicke in ausgewählte Projekte und Initiativen vor Ort sowie Stadtrundgänge zur Berliner Geschichte ermöglichen. Im Anschluss folgt ein Opening Event & Get-together mit Livemusik. Am 8. Mai erwartet die Teilnehmenden ein ganztägiges Programm mit Workshops und interaktiven Formaten, um Perspektiven auszutauschen und neue Ansätze der historisch-politischen Bildung kennenzulernen. Den Abschluss bildet der Flashmob „Liberation Dance“ in der Friedrichstraße am Besselpark, der die Erinnerung an den 8. Mai 1945 gemeinsam im öffentlichen Raum sichtbar macht und den Opfern des NS-Regimes gewidmet ist.
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JUBILÄUMS-FÖRDERPROGRAMM
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Über eine Million Euro für NS-Überlebende in Deutschland
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Mit dem neuen Förderprogramm KEINE ZEIT ZU VERGESSEN werden Menschen mit besonderer Geschichte in den Mittelpunkt gerückt: hochbetagte NS-Überlebende aus der ehemaligen Sowjetunion, die heute in Deutschland leben. Ihre Lebensgeschichten sind vielfach gezeichnet von Leid und Entbehrung: Sie erlitten Verfolgung und Gewalt während des Zweiten Weltkrieges und fanden in der Sowjetunion oftmals keine offizielle Anerkennung ihres Schicksals. Sie wagten schließlich den Schritt in ein fremdes Land – nach Deutschland, wo sie sich erneut orientieren und behaupten mussten. Diese Menschen verkörpern in besonderer Weise Widerstandskraft und Lebensmut. Organisationen und Initiativen, die sie im Alltag kultursensibel begleiten und dazu beitragen, ihre Erinnerungen lebendig zu halten, waren aufgerufen, ihre Projektanträge einzureichen. Neun ausgewählte Projekte werden ab April für bis zu drei Jahre gefördert.
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JUBILÄUMS-PODCAST
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Wert & Würde: Jetzt alle Folgen über die Anerkennung und Aufarbeitung von NS-Zwangsarbeit anhören
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Mit der Gründung der Stiftung EVZ konnten ehemalige Zwangsarbeiter:innen eine Auszahlung beantragen. 25 Jahre später beleuchtet ein Podcast die Hintergründe und die lange Geschichte der Aufarbeitung dieses Verbrechens entlang einer persönlichen Spurensuche. Schauspieler und Podcast-Host Daniel Christensen folgt dabei den Lebensspuren seines Großvaters Ludvik Jirus, der während der deutschen Besatzung in Prag Zwangsarbeit leisten musste. In vier Folgen werden verschiedene Aspekte aufgegriffen: die NS-Zwangsarbeit als gesellschaftliches Verbrechen (Folge 1), der lange Weg zu den Auszahlungsprogrammen (Folge 2), der komplexe Auszahlungsprozess insbesondere in Mittel- und Osteuropa (Folge 3) sowie die Nachwirkungen und politischen Folgen der Verhandlungen (Folge 4).
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Jetzt reinhören
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JUBILÄUMS-AKTION
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Last Call: Fotowettbewerb #notimetoforget
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Zeige mit Deinem Foto, warum KEINE ZEIT ZU VERGESSEN ist: globale Krisen, digitale Transformationen und geschichtsrevisionistische Narrative stellen die Erinnerungskultur vor neue Herausforderungen. Gesucht sind Bilder, die unter anderem Entwicklungen und bewährte Ansätze der historisch-politischen Bildungsarbeit sichtbar machen. Poste Dein Foto bis zum 5. April auf Deinem öffentlichen Instagram-Account mit den Hashtags #EVZphotocompetition und #notimetoforget, folge @evzfoundation und tagge den Account. Alternativ kannst Du das Formular auf unserer Website nutzen.
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Neue ausschreibung
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ILGA-Europe unterstützt LGBTIQ-Organisationen in der Ukraine
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Der neue Jahresbericht von ILGA-Europe gibt einen Überblick über die Menschenrechtslage von LGBTIQ-Personen in Europa und Zentralasien im Jahr 2025. Er zeigt, wie gesetzliche Einschränkungen, sogenannte „Propaganda“-Gesetze und ein zunehmend eingeschränkter Handlungsspielraum zivilgesellschaftliche Rechte bedrohen. Zugleich unterstreicht der Bericht die Bedeutung und Dringlichkeit von Schutzmaßnahmen und politischen Strategien für Gleichberechtigung und Teilhabe. ILGA-Europe unterstützt im Rahmen einer neuen Ausschreibung der Stiftung EVZ vier LGBTIQ-Organisationen in der Ukraine mit jeweils 50.000 Euro von Juni 2026 bis Mai 2028. Ziel ist die nachhaltige Stärkung der zivilgesellschaftlichen Präsenz, der öffentlichen Stimme sowie des institutionellen und sozialen Engagements der LGBTIQ-Bewegung in der Ukraine.
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Bis zum 12. April bewerben
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Auszeichnung
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Engagement gegen Antisemitismus am Arbeitsplatz
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Die Initiative „Informiert, couragiert, engagiert!“ der Stiftung EVZ wurde mit einem Sonderpreis des DEI Corporate Excellence Awards für gesellschaftliche Verantwortung und Erinnerungskultur geehrt. Seit 2022, zunächst innerhalb der Bildungsagenda NS-Unrecht gestartet, realisiert die Stiftung EVZ mit dem Projekt vielfältige Bildungsangebote zur Prävention von Antisemitismus in der Arbeitswelt Neben Blended-Learning-Formaten gehören auch Lunch Talks und E-Learnings dazu. Neu ist ein Leitfaden, der konkrete Handlungsempfehlungen für den Umgang mit antisemitischen Vorfällen am Arbeitsplatz bietet.
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Zum praxisnahen Leitfaden
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junge engagierte
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Dein Historylab für neue Perspektiven
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Dein Historylab ist ein Bildungsprogramm der Stiftung EVZ für junge Menschen, die sich kritisch mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen und ihre Bedeutung für die Gegenwart reflektieren. Aktuell setzen die Teilnehmenden im Rahmen der dritten Runde wieder eigene Projekte um und entwickeln Formate, die historische Recherche mit heutigen Fragestellungen verbinden. Workshops, digitale Interventionen, Ausstellungen und künstlerische Ansätze machen Perspektiven sichtbar, die in der Erinnerung oft fehlen, und schaffen konkrete Anlässe für Austausch und Beteiligung. Im Rahmen eines besonderen Spin-offs des Historylab haben 12 Freiwillige im Alter von 14 bis 19 Jahren aus sechs Orten innerhalb und außerhalb Thüringens eine Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Befreiung des KZ-Außenlagers Ohrdruf gestaltet. Auf Grundlage eigener Recherchen entwickelten sie ein Programm vor Ort, das historische Einordnung mit aktuellen Fragen von Erinnerung und Verantwortung verknüpft. Rund 80 Personen nahmen an Rundgängen, Workshops und Gesprächen teil, brachten ihre unterschiedlichen Perspektiven ein und zeigten, wie junge Menschen Gedenken heute aktiv mitgestalten können.
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Mehr über die Projekte des Historylabs erfahren
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VERANSTALTUNG FÜR JUNGE ENGAGIERTE
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Civic Action Summer School 2026 der Stiftung EVZ
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Diesen Sommer erwartet zivilgesellschaftlich Engagierte zwischen 18 und 35 Jahren ein ganz besonderes Highlight: die Civic Action Summer School! Sie wird vom 10. bis 14. August in Weimar stattfinden und bietet Werkzeuge und Bildungsangebote, um Initiativen und Engagement weiterzuentwickeln und damit die Vielfalt und Resilienz demokratischer Zivilgesellschaften in Europa zu stärken. Trotz Interesse und Motivation fehlen besonders jungen Menschen häufig Möglichkeiten, Ressourcen und Zugänge für Engagement und Beteiligung. Gleichzeitig sehen sie sich in Europa zunehmend mit Shrinking Spaces und einer Infragestellung demokratischer Zivilgesellschaft durch rechtsextremistische Akteure und autokratische Regime konfrontiert. Die Civic Action Summer School geht der Frage nach, welche Herausforderungen und Chancen sich für junges Engagement und dessen Protagonist:innen stellen und legt den Schwerpunkt auf praxisnahes Empowerment der Teilnehmenden. Durch handlungs- und bedarfsorientierte Workshopangebote sowie moderierten Erfahrungsaustausch können die Teilnehmenden Kompetenzen in verschiedenen Bereichen von Projektdesign, -umsetzung und -kommunikation erlangen oder ausbauen. So verstärkt die Summer School das demokratische Engagement von jungen Menschen.
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Updates und Informationen zur Teilnahme laufend hier erfahren
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Botschaften der Solidarität: Postkartenaktion der Stiftung EVZ beim Cafe Kyiv 2026 Auch in diesem Jahr war die Stiftung EVZ beim Cafe Kyiv vertreten – einer der größten Ukraine-Konferenzen in Europa. Neben Panels und einer Filmpremiere setzte sie mit einer Postkartenaktion ein besonderes Zeichen der Verbundenheit: Besucher:innen konnten persönliche Botschaften an Menschen in der Ukraine und an sogenannte Dritte Orte senden. Diese im Programm YeMistechko geförderten Orte wie Museen, Bibliotheken oder Kulturhäuser entwickeln sich zu offenen Orten der Begegnung, des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung. Gerade im Kontext von Russlands Krieg gegen die Ukraine sind sie von zentraler Bedeutung für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die zahlreichen Postkarten zeigten eine beeindruckende Bandbreite an Emotionen – von Mitgefühl und Solidarität bis hin zu tiefer Bewunderung – und machten deutlich: Die Menschen in der Ukraine sind nicht allein. Für die Stiftung EVZ ist dies zugleich Auftrag, ihr Engagement für die ukrainische Zivilgesellschaft konsequent fortzusetzen. In diesem Sinne hat eine Jury kürzlich die Förderung von 14 neuen und vier laufenden Projekten als Dritte Orte empfohlen.
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Mehr über YeMistechko und die geförderten Projekte erfahren
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Filmtipps
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Antiziganismus und die NS-Verfolgung von Sinti:ze und Rom:nja im Film
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Lange blieb die Verfolgungsgeschichte von Sinti:ze und Rom:nja im Film wie gesellschaftlich ausgeblendet, obwohl über 500.000 Angehörige der Minderheit von den Nationalsozialist:innen verfolgt und ermordet wurden. Im Filmpool des Augen auf-Kinotags greifen verschiedene Produktionen diese Perspektiven auf: „Nebel im August“ begleitet, angelehnt an die Biografie von Ernst Lossa, einen widerständigen jenischen Jugendlichen, der Opfer der sogenannten NS-„Euthanasie“ und T4-Morde wird. „Zirkuskind“ erzählt von Santino und seinem Uropa, von Zugehörigkeit und Identität und thematisiert tief verankerte Vorurteile gegenüber Rom:nja. „Wesley schwimmt“ beleuchtet heutige Erfahrungen des Jungen Wesley von Rassismus und Ausgrenzung. „Django – Ein Leben für die Musik“ porträtiert den Sinto-Jazzmusiker Django Reinhardt zwischen Verfolgung und künstlerischer Selbstbehauptung. Zu allen Filmen stehen begleitende Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die gemeinsam mit VISION KINO entstanden sind und eine vertiefte pädagogische Arbeit mit Schulklassen ermöglichen. Unser Filmbotschafter Erik hat den Kurzfilm „Wesley schwimmt“ auf unserem Instagram-Kanal näher vorgestellt. Zudem interviewte Filmbotschafterin Melissa beim Augen auf-Kinotag Daniel Weißbrodt von ROMANO SUMNAL – Roma und Sinti Sachsen e. V. zum Film „Django – Ein Leben für die Musik“ und sprach mit ihm über Musik im Nationalsozialismus als Instrument von Macht und Widerstand.
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Den Filmpool des Augen auf-Kinotags entdecken
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Estera Stan, Projektleitung von „Gemeinsam sind wir stärker“
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Der im Rahmen des gleichnamigen EVZ-geförderten Projekts entstandene Film „Gemeinsam sind wir stärker“, der am 11. April als Veranstaltung des Romnja* Power Month gezeigt wird, macht deutlich: Frauen* engagieren sich teilweise schon lange zivilgesellschaftlich, andere erst seit kurzer Zeit. Frauen* aus den Communities der Sinti*zze und Rom*nja waren jedoch von Anfang an Teil der Bürgerrechtsbewegung und setzen sich bis heute gegen spezifische Formen von Mehrfachdiskriminierung ein. Welche Rolle spielen Frauen* im Aktivismus von Sinti*zze und Rom*nja?
Frauen* spielen seit jeher eine zentrale Rolle in den Bewegungen von Rom*nja und Sinti*zze. Diese Frauen sind für die jüngeren Vorbilder, auch für mich, Estera. Dies sollte auf zwei Ebenen gewürdigt werden:
1. Rom*nja und Sinti*zze waren bereits als Überlebende und Nachkommen aktiv in der Erinnerungspolitik, später auch in Bleiberechtskämpfen sowie in der Bildungs- und Kulturlandschaft. Ihre Verdienste wurden jedoch nicht ausreichend sichtbar gemacht. 2. Frauen* standen zudem oft hinter den sichtbareren Männern*: Hungerstreiks, Besetzungen und politische Aktionen wären ohne die Netzwerke nicht möglich gewesen, die Reproduktionsarbeit leisten, Kinder versorgen, Alte und Kranke pflegen und zur Finanzierung des Haushalts beitragen. Diese oft als „weiblich“ konnotierte Arbeit hat die öffentlich sichtbaren Aktivitäten getragen, ist jedoch bis heute weitgehend unsichtbar und wird nicht ausreichend wertgeschätzt. Besonders problematisch ist, dass auch die Gadje-Gesellschaft, die politische Kämpfe dokumentiert hat, kaum Frauen* interviewt oder fotografiert hat. In unserem Netzwerk waren viele ältere Frauen beispielsweise an den großen Bleiberechtsmärschen und Protesten der 1990er Jahre beteiligt, an der Besetzung von Dachau 1993 sowie zuvor in Neuengamme, an Protesten für die Errichtung des Denkmals in Berlin, an Bleiberechtsprotesten der 2000er Jahre und an Protesten gegen diskriminierende „Aktionspläne“ der Berliner Senatsverwaltung. Dennoch ist dies kaum dokumentiert und damit weitgehend aus dem historischen Bewusstsein verschwunden.
Disclaimer: Die Stiftung EVZ hat sich für die Nutzung einheitlicher Standards des Genderns im Sinne des Trägers entschieden.
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Neue Ergebnisse des MOTRA-Monitorings: Offenheit für Rechtsextremismus nimmt deutlich zu Der neue, vom Bundeskriminalamt koordinierte MOTRA-Monitor 2024/25 zeigt: Gesellschaftliche Krisenerscheinungen verstärken die Radikalisierung in Deutschland. Die Offenheit für rechtsextreme Einstellungen stieg von 21,8 % (2021) auf 29,6 % (2025) - besonders unter jüngeren Menschen: Rund ein Drittel der jüngeren Generation ist demnach offen für autoritäres, rechtsextremes Gedankengut. Die politisch motivierte Kriminalität erreichte 2024 mit ca. 100 Delikten pro 100.000 Einwohner:innen einen neuen Höchststand; vorurteilsgeleitete Gewalt nahm seit 2020 um 77 % zu. Auch manifest antisemitische (7,2 %) und muslimfeindliche (28,3 %) Einstellungen sind deutlich stärker verbreitet. Die größte Gefahr für unsere Demokratie geht von rechtsextremen Ideologien aus, die auf Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit zielen. Ein positives Signal: mit 85,6 % spricht sich die große Mehrheit der Befragten für die grundlegenden Prinzipien einer liberalen und rechtsstaatlichen Demokratie aus. Die Stiftung EVZ stärkt mit ihren Förderprogrammen demokratische Werte europaweit und unterstützt zivilgesellschaftliche Initiativen sowie Projekte gegen Antisemitismus, Rassismus und Antiziganismus.
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NEWSLETTER DER GEDENK- UND BILDUNGSSTÄTTE HAUS DER WANNSEE-KONFERENZ
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„Erinnerungskultur ist Identitätspolitik“
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Die Historikerin und Journalistin Leonie Schöler verbindet in ihrem Buch „Beklaute Frauen“ und ihrer Social Media-Arbeit Geschichtswissen mit einer genderkritischen Perspektive. Sie schreibt über Frauen sowie marginalisierte Gruppen, deren Leistungen systematisch übergangen wurden. Dabei thematisiert sie insbesondere Menschenrechtsverletzungen und fehlende Perspektiven in der Geschichtsschreibung. Am Beispiel der Widerstandskämpferin Noor Inayat Khan zeigt Schöler, wie vielfältige Identitäten neue Zugänge zur Erinnerung eröffnen. Zugleich kritisiert sie dominante Narrative der Erinnerungskultur: Figuren wie Anne Frank oder Sophie Scholl stünden für vereinfachte, anschlussfähige Geschichten, während komplexere Perspektiven, etwa jüdischer Widerstand oder gesellschaftliche Mitverantwortung, oft ausgeblendet bleiben.
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SPIEGEL
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„Hier erfahren Sie, was Ihre Großeltern in der Nazizeit gemacht haben“
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Erstmals wurde eine große Sammlung digitalisierter NSDAP-Mitgliederkarteien frei zugänglich gemacht: Die vollständige digitale Kopie der nach dem Krieg mikroverfilmten Zentralkartei und Ortsgruppenkartei der NSDAP mit mehr als 16 Millionen Einträgen ist jetzt online verfügbar. Über diese Datenbank des US-Nationalarchivs kann jede:r nun recherchieren, ob Vorfahren bis 1945 Mitglied der NSDAP waren. Historiker betonen, dass es sich um „historisches Rohmaterial“ handelt: Ein Eintrag erlaubt keine einfachen Rückschlüsse auf Überzeugungen, fehlende Einträge entlasten nicht automatisch. Für eine fundierte Einordnung bleibt weiterführende Recherche, etwa im Bundesarchiv, notwendig.
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11. APRIL, BERLIN
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Filmpremiere „Gemeinsam sind wir stärker“
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Im Rahmen des Romnja* Power Month, einer Initiative von RomaniPhen e. V., feiert der Dokumentarfilm „Gemeinsam sind wir stärker“ seine Premiere im Aquarium in Berlin, Kreuzberg. Der Film ist im Rahmen des gleichnamigen EVZ-geförderten Projekts entstanden und beleuchtet die aktuelle Situation von Sinti:ze und Rom:nja in Deutschland sowie den generationsübergreifenden Aktivismus. Weitere Einblicke in das Projekt gibt es im Interview mit Projektleiterin Estera Stan in der Rubrik „3 Fragen an“. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Q&A mit den Filmemacherinnen statt, die offizielle Abschlussveranstaltung im Südblock rundet den Power Month ab.
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Alle Veranstaltungen des Romnja* Power Month entdecken
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13. APRIL, KYIV
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Ausstellungseröffnung in Kyiv: „A Ukrainian Jewish Century“
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Im Babyn Yar National Historical Memorial Preserve eröffnet die Ausstellung „A Ukrainian Jewish Century – Pictures and Stories from 1920 to 2025“ des Centropa. Sie basiert auf rund 260 Interviews und über 3.000 historischen Fotografien und erzählt ein Jahrhundert jüdischen Lebens in der Ukraine – von der Zeit vor dem Holocaust bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen persönliche Geschichten, gesellschaftliche Umbrüche und aktuelle Erfahrungen im Kontext des russischen Angriffskrieges.
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Mehr über The National Historical and Memorial Reserve Babyn Yar erfahren
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15. APRIL, BERLIN
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Filmscreening und Tour mit dem Holocaust-Überlebenden Andrei Iwanowitsch Moiseenko
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Die Stiftung EVZ unterstützt die dreiwöchige Tour von Andrei Iwanowitsch Moiseenko, die an zahlreichen Orten in Deutschland Station macht. Der in der Ukraine geborene Zeitzeuge wurde als Jugendlicher zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt und überlebte das Konzentrationslager Buchenwald sowie das Außenlager Wansleben. Heute lebt er in Minsk. An allen Stationen wird der preisgekrönte Dokumentarfilm „Ja, Andrei Iwanowitsch“ sowie die exklusive Preview von „Alles was ich immer wollte war alles“ in Anwesenheit von Andrei Moiseenko und Regisseur Hannes Farlock gezeigt. In Berlin ist der Film kostenlos zu sehen im Kino Babylon in Mitte.
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18. APRIL, GEDENKSTÄTTE SACHSENHAUSEN
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Zeitzeugengespräche, Führungen und Ausstellungseröffnung in Sachsenhausen
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Anlässlich des 81. Jahrestags der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen lädt die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen vom 17. bis 20. April zu einem umfangreichen Programm ein. Am 18. April stehen Führungen sowie ein Zeitzeugengespräch mit Bogdan Bartnikowski und Austausch mit Nachkommen im Mittelpunkt. Zudem wird die Ausstellung „Verflochtene Geschichten. Nachkommen erzählen“ eröffnet – ein Ergebnis des Bildungsagenda-Projekts „Welche Stimme haben wir“.
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RUND UM DEN 8. MAI
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Gedenken in Hamburg: Begegnungen mit Zeitzeug:innen
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Zum 81. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Neuengamme lädt die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte rund um den 8. Mai zu einem vielfältigen Programm mit Gesprächen und Rundgängen ein. Im Rahmen des Förderprogramms „Begegnungen mit Zeitzeug:innen“ unterstützt die Stiftung EVZ die Teilnahme zweier Überlebender: Helga Melmed, die mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz und Neuengamme, überlebte, sowie Barbara Piotrowska, deren Familie nach dem Warschauer Aufstand nach Neuengamme deportiert wurde und sie selbst das Konzentrationslager Ravensbrück überlebte.
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| NEWSLETTER 05/2026 |
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| Unsere nächste Ausgabe erscheint Anfang Mai! |
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| Die nächste Ausgabe stellt wieder die Themen und Inhalte der Bildungsagenda NS-Unrecht vor: Bleiben Sie gespannt! |
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Alle Ausgaben auf einen Blick
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Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft Friedrichstraße 200 10117 Berlin, Germany T +49 (30) 25 92 97-0 F +49 (30) 25 92 97-11 Website
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Verantwortlich i. s. d. P.: Dr. Andrea Despot und Jakob Meyer
Redaktion: Sophie Ziegler, Katrin Kowark, Jana Bültge
Bildnachweise: Maryna Chaika, Nihad Nino Pušija, Jonas Ratermann, Anna Schroll, Hannes Meier / Ha Phuong Nguyen Thi, Jana Bültge, Andrii Volgin
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