Im Sommer 2026 starten über 50 neue Projekte im Förderprogramm Bildungsagenda NS-Unrecht: durch geschichtsbewusste, empathiefördernde und aktivierende Vermittlung der Lehren aus der NS-Vergangenheit stärken sie demokratische Haltungen und wirken Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und LGBTIQ-Feindlichkeit entgegen.
 
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Bildungsagenda NS-Unrecht
 
 
 
Neue Projekte starten im Sommer – nächste Ausschreibungsrunde in Vorbereitung
Im Sommer 2026 starten über 50 neue Projekte im Förderprogramm Bildungsagenda NS-Unrecht: durch geschichtsbewusste, empathiefördernde und aktivierende Vermittlung der Lehren aus der NS-Vergangenheit stärken sie demokratische Haltungen und wirken Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und LGBTIQ-Feindlichkeit entgegen. Wir berichten über die Projekte laufend hier und auf unseren Social-Media-Kanälen!

Während die neuen Projekte ihre Arbeit aufnehmen, wird bereits die nächste Ausschreibungsrunde für Projektideen vorbereitet. Sie wird voraussichtlich im Spätsommer 2026 veröffentlicht.

Einen Rückblick auf die Projekte und Ergebnisse der ersten Förderphase bietet unser Magazin zur Bildungsagenda NS-Unrecht – mit Interviews, Reportagen und Einblicken in die Schwerpunktthemen des Programms.
 
 
 
 
 

News aus den Projekten

Perlenfinder: Materialien zu NS-Unrecht in der Erwachsenenbildung

Kein Platz für Hass: Kritische Medienbildung gegen antisemitische Narrative

Foto des Monats: MemoRails macht NS-Geschichte an Bahnhöfen sichtbar

Presseschau: MIA-Jahresbericht, Fußball im KZ Buchenwald, Atlas der Zivilgesellschaft

3 Fragen an... das Jugendensemble von Sounds of Resistance

 
 
News
auszeichnung

Erster Platz für digitale Erinnerungskultur: Tribunal 45 gewinnt delina Award 2026!

 
Das Bildungsagenda-Projekt und Serious Game Tribunal 45 – Working on Justice des Memoriums Nürnberger Prozesse wurde mit dem delina Award 2026 in der Kategorie „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“ ausgezeichnet. Der renommierte Preis, der im Rahmen der LEARNTEC vergeben wird, würdigt innovative digitale Bildungsangebote.
Das Spiel macht die historischen Hintergründe des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses interaktiv erfahrbar. In der Rolle der französischen Hilfsanklägerin Aline Chalufour analysieren die Nutzer:innen Beweismaterialien, entwickeln Argumentationen und setzen sich mit zentralen Fragen des Völkerstrafrechts auseinander: Was unterscheidet ein militärisches von einem zivilen Ziel? Und was sind „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“?

Weitere Informationen zum Projekt und das Serious Game zum Download   Pfeil
 
EVZ ACADEMY ONLINE PLATFORM

Digitale Lernangebote gegen Antisemitismus und für historische Verantwortung

 
Die digitale Lernwelt der Stiftung EVZ bietet kostenlose Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus, seinen Kontinuitäten und aktuellen Formen von Diskriminierung an. Zu den Angeboten gehört der Einstiegskurs des E-Learnings „Informiert, couragiert, engagiert!“ zu Antisemitismusprävention am Arbeitsplatz. Der Kurs vermittelt praxisnah Wissen über die Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus sowie Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit antisemitischen Vorfällen. Das gleichnamige Bildungsagenda-Projekt wurde mit dem Sonderpreis des DEI Corporate Excellence Awards des F.A.Z. Instituts ausgezeichnet. Außerdem zu entdecken das interaktive Lernmodul „Ausgezahlt?!“, das sich der Anerkennung des NS-Unrechts an ehemaligen Zwangsarbeiter:innen und der Entstehung der Stiftung EVZ im Kontext der Entschädigungszahlungen an Überlebende widmet.
Beide Angebote sind jetzt auch auf Englisch verfügbar.

Jetzt die EVZ Academy - online platform entdecken!   Pfeil
 
ausstellung

Butter, Vieh, Vernichtung: Wie Landwirtschaft Teil der NS-Herrschaft wurde

 
Bis zum 1. November zeigt das AlpenStadtMuseum Sonthofen Teile der Wanderausstellung zu Nationalsozialismus und Landwirtschaft im Allgäu. Das im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht geförderte Projekt beleuchtet einen wenig beachteten Aspekt der NS-Herrschaft: die Verflechtung von Landwirtschaft, Ernährungspolitik und nationalsozialistischer Ideologie. Anhand von historischen Dokumenten, Fotografien und persönlichen Lebensgeschichten zeigt die Ausstellung, wie der Agrarsektor in die Kriegswirtschaft eingebunden war, wie die „Blut-und-Boden“-Ideologie die ländliche Gesellschaft prägte und wie Zwangsarbeit oder die Vertreibung von jüdischen Landwirten zum Alltag der NS-Zeit gehörten.

Nähere Informationen zum Projekt und zu der Ausstellung   Pfeil
 
ENGAGEMENT FÜR DIE ZIVILGESELLSCHAFT IN ISRAEL

Maccabiah 2026: größtes jüdisches Sportevent verbindet Sport, jüdisches Leben und Fragen der Erinnerungskultur

Mit einer Delegation von rund 170 Athlet:innen nimmt MAKKABI Deutschland an der Maccabiah 2026 im Juli in Israel teil.
Die Zusammenarbeit zwischen MAKKABI Deutschland und der Stiftung EVZ zu diesem Anlass verknüpft die Perspektiven der sportlichen Praxis jüdischer Athlet:innen mit der Expertise der Stiftung in der historisch-politischen Bildungsarbeit.
Vor dem Hintergrund, dass Begegnungen mit Zeitzeug:innen zunehmend seltener werden, sollen nachhaltige, mediale Bildungsangebote und narrative Zugänge zu den individuellen Lebensgeschichten und familiären Erinnerungen entstehen. Zugleich werden jüdisches Leben sichtbar gemacht und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen einbezogen.
Der Fokus liegt auf Interviews und audiovisuellen Formaten zu Themen wie jüdische Identität heute, Erinnerung nach 1945, Antisemitismus im Sport sowie Sport als Raum von Zugehörigkeit.

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veranstaltungstipp

Aus Begegnung wird Zukunft: Deutschland und die Ukraine im Dialog über Resilienz, europäischen Zusammenhalt und Dritte Orte

 
Was können Deutschland und die Ukraine voneinander lernen? Und welche Rolle spielen Dritte Orte für Teilhabe, Zusammenhalt und Resilienz? Darüber diskutieren Gäste aus Deutschland und der Ukraine am 14. Juli im Orangerie Theater in Köln.
Die Veranstaltung bildet den Abschluss einer deutsch-ukrainischen Studienreise im Rahmen des EVZ-Programms YeMistechko – Dritte Orte in der Ukraine, die durch das Auswärtige Amt gefördert wird. Dritte Orte sind offene Begegnungsräume wie Kulturzentren, Bibliotheken oder öffentliche Plätze. Für viele ukrainische Gemeinden sind sie angesichts des russischen Angriffskriegs Orte der Stabilität und gegenseitiger Unterstützung.
Auf dem Programm stehen Einblicke in die Studienreise, eine Fishbowl-Diskussion zu Resilienz und demokratischer Teilhabe sowie Zeit für Austausch und Vernetzung bei einem ukrainischen Buffet. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Ukrainisch mit Simultanübersetzung statt.

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Perlenfinder
THÜRINGER VOLKSHOCHSCHULVERBAND E. V.

Erinnerung für alle: Neue Materialien zu NS-Unrecht in der Erwachsenenbildung

 
Konzentrationslager, Zwangsarbeitsstätten, Deportationsorte: Die Spuren des NS-Unrechts finden sich bis heute in unmittelbarer Nachbarschaft – in kleinen Städten, auf dem Land, direkt vor der Haustür. Das Projekt Erinnerungsbrücken – Es war überall des Thüringer Volkshochschulverbands e.V. hat diese wenig bekannten Orte sichtbar gemacht und sie für die Erwachsenenbildung erschlossen.
Entstanden ist ein breites Spektrum an Materialien und Angeboten, das gezielt auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten ist: Unterrichtsmaterialien in Leichter Sprache und Einfacher Sprache, Materialien für Alpha- und Lese-Schreibkurse, Integrationskurse sowie Deutsch-als-Zweitsprache-Angebote stehen ebenso zur Verfügung wie Materialien in Gebärdensprache und Handreichungen für Exkursionen und Stadtrundgänge. Begleitend wurde ein partizipatives Schulungsangebot für Lehrkräfte entwickelt, das sie im Umgang mit diesen Materialien stärkt.
Herzstück der Projektwebsite ist eine interaktive Karte, auf der Erinnerungsorte und Biografien von NS-Opfern entdeckt werden können – ergänzt durch einen Überblick über lokale und bundesweite Gedenkinitiativen, die sich für die Sichtbarmachung von NS-Unrecht engagieren.

Alle Materialien und die Karte der Erinnerungsorte   Pfeil
 
 
Kein Platz für Hass
 
 
Kritische Medienbildung gegen antisemitische Narrative
Der neu erschienene Jahresbericht des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (kurz: RIAS) dokumentiert für 2025 bundesweit 8.725 antisemitische Vorfälle. Die häufigste Erscheinungsform war erneut der israelbezogene Antisemitismus, der 68 Prozent aller Fälle ausmachte. 2.314 Vorfälle, rund ein Viertel, wurden im digitalen Raum registriert. Die Zahlen verdeutlichen das weiterhin alarmierend hohe Niveau antisemitischer Anfeindungen, die für Jüdinnen und Juden zum Alltag gehören. Die Normalisierung antisemitischer Einstellungen und Erzählungen in der Gesellschaft verstärkt die Bedeutung einer kritischen Medienbildung.

Hier setzt das Bildungsagenda-Projekt „Unter Druck? Medien & Antisemitismus im NS-Staat & heute“ an. Die Wanderausstellung und das frei zugängliche digitale Lerntool zeigen, wie Antisemitismus medial verbreitet, verharmlost und legitimiert wird. Anhand historischer und aktueller Beispiele beleuchten sie die Rolle von Medien bei der Verbreitung antisemitischer Bilder und Feindbilder – von der NS-Zeit bis in die Gegenwart.
Während die Ausstellung auf 16 Thementafeln und mit fünf Videostationen historische Kontinuitäten und aktuelle Entwicklungen darstellt, vertiefen die interaktiven Module der Lernplattform die Funktionsweisen von antisemitischen Codes, Clickbaits, Framing und rechtem Agenda-Setting. Sie geben konkrete Praxistipps gegen Fake News und Antisemitismus, für Faktenchecks und Medienkompetenz im Journalismus.

Jetzt ausleihen: Die gesamte Ausstellung wird gegen eine geringe Gebühr per Post verschickt und kann eigenständig aufgebaut werden.
 
Das Projekt, die Ausstellung und das Lerntool entdecken   Pfeil
 
 
Foto des Monats
 
 
MemoRails macht NS-Geschichte an Bahnhöfen sichtbar
Mit neu enthüllten Gedenkzeichen und Ausstellungen hat das Programm „MemoRails – Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert“ der Stiftung EVZ gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in den vergangenen Wochen an mehreren Bahnhöfen in Deutschland an lokale Geschichten von Verfolgung, Deportation und Zwangsarbeit erinnert.
In Böhlen erinnert ein neues Gedenkzeichen an die NS-Zwangsarbeit im Braunkohlerevier, in Cottbus beleuchtet eine Ausstellung die Rolle des Bahnhofs als Ort von NS-Deportationen und Gefangenentransporten. In Birkenwerder präsentierten Schüler:innen gemeinsam mit der Zeitzeugin Ruth Winkelmann ihre Forschungsergebnisse zur NS-Geschichte entlang der Nordbahn. Auch im Berliner Park am Gleisdreieck stellten Jugendliche die Ergebnisse ihres Projekts zur NS-Geschichte des Anhalter Bahnhofs und der Yorckbrücken vor.
Weitere Enthüllungen folgen: Am 3. Juli wird am Bahnhof im brandenburgischen Trebnitz ein Gedenkzeichen zur Erinnerung an NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum eingeweiht. Am 11. Juli erinnert eine neue Plakette am Bahnhof Köln-Deutz an die Deportationen von Sinti:ze und Rom:nja sowie Jenischen während der NS-Zeit.

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Presseschau
MELDE- UND INFORMATIONSSTELLE ANTIZIGANISMUS E. V.

MIA-Jahresbericht 2025

2.076 antiziganistische Vorfälle registrierte die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA im Jahr 2025 in Deutschland – eine Zunahme von 24 Prozent gegenüber 2024. In jedem dritten direkt adressierten Vorfall sind Kinder und Jugendliche betroffen: Dies erhöht das Risiko von lebenslanger Benachteiligung. „Immer mehr Sinti, Roma und andere von Antiziganismus betroffene Menschen berichten über eine stetige Zunahme von Diskriminierung, Beleidigungen, Anfeindungen und Gewalt. Gerade in Zeiten zunehmender rechter Mobilisierung müssen demokratische Parteien und Institutionen klar Haltung zeigen“, appelliert MIA-Geschäftsführer Dr. Guillermo Ruiz.

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Migazin

Fußball sollte im KZ den Massenmord verdecken

Fußball im KZ Buchenwald bot den Häftlingen die Möglichkeit, dem Lageralltag und seinen Gefahren kurz zu entfliehen. Der von den Nationalsozialisten initiierte Ballsport im KZ Buchenwald diente allerdings dazu, Normalität vorzutäuschen und den verbrecherischen Charakter des Lagers zu verdecken. Die Online-Ausstellung „Fußball und das KZ Buchenwald“ beleuchtet die Verstrickungen zwischen dem europäischen Fußball und der Geschichte des KZ Buchenwald. Sie zeigt Biografien von verfolgten jüdischen Fußballern und Vereinsfunktionären, SS-Fußballern sowie von Fußball spielenden Häftlingen. Die Ausstellung entstand im Rahmen des Bildungsagenda-Projektes „Erinnerungsbrücken“.

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Brot für die welt

Atlas der Zivilgesellschaft 2026

Nur 3,4 Prozent der Menschen weltweit leben derzeit in Staaten, in denen Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit vollständig garantiert sind. In der Einstufung des CIVICUS-Monitors haben sich 15 Länder gegenüber dem Vorjahr verschlechtert und nur drei Länder verbessert. Eine aktive Zivilgesellschaft ist grundlegend für Freiheit, Demokratie und eine nachhaltige Entwicklung. Der Atlas der Zivilgesellschaft 2026 klärt über die Techniken der Unterdrückung der Zivilgesellschaft auf. Er beleuchtet in einem neuen Schwerpunkt, wie Desinformation weltweit Meinungen beeinflusst, zivilgesellschaftliches Engagement gefährdet und die Demokratie bedroht.

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3 Fragen an…

 
das Jugendensemble von Sounds of Resistance, ein musiktheatrales Projekt zu Jugendwiderstand gegen NS-Unrecht
 
Kann aus Tanzschritten eine politische Bewegung entstehen? Wann wird aus Musik der Soundtrack eines Widerstands? Im Bildungsagenda-Projekt des Theaters der Jungen Welt in Leipzig und der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg haben sich jugendliche Schauspieler:innen mit diesen und weiteren Fragen zu Unangepasstheit, Opposition und Widerstand beschäftigt. Unter der Leitung von Musiker und Regisseur Schorsch Kamerun und in Zusammenarbeit mit professionellen Künstler:innen sind zwei Inszenierungen in den jeweiligen Städten entstanden. Außerdem gibt es nun einen Gedenkort auf dem Lindenauer Markt in Leipzig und ein digitales Klangarchiv, das die Geschichte der Jugendoppositionen illustriert. Cana, Helene und Jonathan haben uns von der Arbeit an Sounds of Resistance erzählt – und einen Bogen in die Gegenwart und zu Widerstand heute geschlagen.

Im Projekt geht es um die Widerstandsgruppen der Leipziger Meuten beziehungsweise Edelweiß- und Ruhrpiraten. Was wusstet ihr vorher über sie, und wie habt ihr euch Wissen dazu im Projekt angeeignet?

Jonathan: Ich wusste tatsächlich weder von den Meuten noch von den Edelweißpiraten. Ich komme nicht aus Duisburg oder Leipzig, aber als ich dann erfahren habe, worum es in dem Stück gehen soll, habe ich selbst recherchiert und mir einige Artikel durchgelesen. Später im Laufe der Proben haben wir auch viel mit Quellen gearbeitet – Audioaufnahmen, Flugblätter oder Gerichtsurteile – und darüber immer weiter dazugelernt.

Wir stecken in einer Zeit des gesellschaftlichen Rechtsrucks, in der die Werte der Demokratie vielerorts immer weniger gesehen und geschätzt werden. Was bedeutet für euch heute Widerstand angesichts dieser aktuellen Entwicklung? Wie können junge Menschen Haltung zeigen und sich aktiv für die Demokratie einsetzen?

Helene: Offen sein für Gespräche ist etwas, was wir alle sein sollten: Sagt eure Meinung, wenn Menschen rassistische, queerfeindliche, sexistische oder diskriminierende Kommentare äußern. Ich kenne es selbst, dass Leute sich Informationen aus fragwürdigen, rechtsextremen Instagram- oder TikTok-Accounts holen – und ich suche aktiv das Gespräch mit ihnen. Auch die Teilnahme an Projekten wie diesem hier ist eine Möglichkeit, aktiv zu sein und seine Stimme zu erheben.

Was habt ihr aus dem Projekt mitgenommen?

Cana: Mir ist bewusst geworden, dass es nicht immer große Aktionen braucht, um etwas zu verändern. Ich war begeistert von der Diversität unserer Gruppe und von der offenen Zusammenarbeit. Es hat mich sehr berührt, dass ich die Chance hatte, in einem richtigen Opernhaus zu spielen. Ich werde das nie vergessen. Eigentlich können doch so viele unterschiedliche Menschen gut miteinander auskommen … nur eben die, die ein Problem damit haben, offenbar nicht.

Das ganze Interview im Magazin der Bildungsagenda NS-Unrecht lesen   Pfeil
 
NEWSLETTER 08/2026

Unsere nächste Ausgabe erscheint Anfang August!

Ausblick
 
In der nächsten Ausgabe berichten wir wieder über Updates aus den Projekten, über Termine sowie anstehende Förderausschreibungen der Stiftung EVZ.

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Impressum

Stiftung Erinnerung,
Verantwortung und Zukunft
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Verantwortlich i. s. d. P.:
Dr. Andrea Despot und Jakob Meyer

Redaktion:
Sophie Ziegler, Katrin Kowark, Jana Bültge, Sarah Keller, Meret Aupperle

Bildnachweise:
Marie Laforge, Sophie Ziegler, Anja Koehler, Stefanie Loos, Tim Händel, Thüringer Volkshochschulverband e. V.
 
 
 
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