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Guten Tag,
wie wird mit antisemitischen Äußerungen, Vorfällen oder Konflikten umgegangen? Wer übernimmt Verantwortung, wenn sie auftreten? Und wie kann eine Organisation dafür sorgen, dass Handlungssicherheit nicht von einzelnen engagierten Personen abhängt?
Die Stiftung EVZ sucht Organisationen aus Kunst und Kultur, die sich diesen Fragen stellen und ihren Umgang mit Antisemitismus nachhaltig verändern wollen.
Dabei geht es uns nicht einfach um die nächste gute Veranstaltung oder das nächste Bildungsprojekt. Im Mittelpunkt stehen Organisationen, die Handlungsbedarf sehen und ihre Praxis, Strukturen oder Verfahren weiterentwickeln möchten.
Das kann zum Beispiel bedeuten, Verantwortlichkeiten und Verfahren zu klären, Mitarbeitende und Entscheidungsträger:innen im Umgang mit antisemitischen Vorfällen zu stärken oder die Auseinandersetzung mit Antisemitismus dauerhaft in der eigenen Organisation zu verankern.
Sie müssen dafür noch kein fertiges Projektkonzept haben. Zunächst möchten wir verstehen: Wo sehen Sie Handlungsbedarf? Was sollte sich verändern? Und welche Möglichkeiten hat Ihre Organisation, diesen Veränderungsprozess anzustoßen?
Ausgewählte Organisationen entwickeln anschließend gemeinsam mit der Stiftung EVZ und fachlichen Partner:innen ein passendes Vorhaben. Erst in diesem Prozess entstehen das konkrete Projektkonzept und der Finanzierungsplan.
Sie fragen sich zunächst, warum Antisemitismus überhaupt ein Thema für Ihre Organisation sein sollte?
Dann laden wir Sie zu unserem digitalen Lunchtalk am 30.09.2026 um 12:00 Uhr ein. In 45 Minuten schauen wir darauf, wo und wie Antisemitismus im Kunst- und Kulturbereich sichtbar wird, welche Fragen sich daraus für Organisationen ergeben und warum es sich lohnt, die eigenen Strukturen und Handlungsmöglichkeiten in den Blick zu nehmen.
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