Engagiert gegen jeden Antisemitismus: Wissen vermitteln, Zusammenarbeit stärken, Strukturen schaffen Heute jähren sich die verheerenden terroristischen Überfälle der Hamas auf Israel. Seitdem steigt laut der aktuellen Studie der European Union Agency for Fundamental Rights (RFA) aus dem Jahr 2026 die Zahl antisemitischer Vorfälle in ganz Europa und bleibt auf einem alarmierend hohen Niveau: Antisemitische Vorfälle und Übergriffe gehören zum Alltag von Jüdinnen und Juden, finden auf dem Campus statt und auch der Arbeitsplatz bleibt nicht verschont. Unsere Stiftung EVZ steht für jüdisches Leben in der Mitte unserer Gesellschaft ein und tritt Antisemitismus in jeder Form und in allen gesellschaftlichen Bereichen entgegen: durch Projekte und Programme, die Wissen vermitteln, konkrete Intervention ermöglichen und zivilgesellschaftliches Engagement stärken:
Informiert, couragiert, engagiert! Eine gemeinsame Initiative gegen Antisemitismus vermittelt praxisnahes Wissen zum Umgang mit Antisemitismus am Arbeitsplatz. Die kostenlosen Bildungsformate - Lunchtalks, E-Learning Kurse, Blended Learning Formate und ein digitaler Leitfaden - sind in den Arbeitsalltag integrierbar und in ihrer Wirksamkeit bewährt. Die Initiative weiten wir angesichts des europaweiten Antisemitismus auf Polen und Frankreich aus. Gemeinsam mit Czulent und Yahad-In Unum entstehen bis Ende 2027 Trainings und Selbstlernkurse zur Bekämpfung von Antisemitismus.
Mit dem Förderprogramm Shared Civic Futures stärkt die Stiftung EVZ den thematischen Austausch und Zusammenarbeit zwischen der deutschen und israelischen Zivilgesellschaft. Wir fördern deutsch-israelische Kooperationsprojekte, die Antisemitismus im digitalen Raum entgegen treten.
Mit In die Praxis! Strukturen schaffen gegen Antisemitismus unterstützt die Stiftung EVZ Organisationen aus Sport sowie Kunst und Kultur dabei, in ihrem Wirkungsfeld antisemitische Haltungen und Handlungen anzugehen und ihre Strukturen nachhaltig weiterzuentwickeln. Interessensbekundungen sind bis zum 25. Oktober 2026 möglich.
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Kommission zur Aufarbeitung des unrechts an sinti und roma nach 1945
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Ein neues Kapitel der Aufarbeitung beginnt: Acht Mitglieder der Kommission berufen
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Der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, Michael Brand, hat acht Mitglieder der Kommission zur Aufarbeitung des Unrechts an Sinti und Roma in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR nach 1945 berufen: Mustafa Jakupov, Mirjam Karoly, Jonathan Mack-Sroka, Dr. Verena Meier-Zekić, Sara Paßquali, Dr. Christian Staffa, Prof. Dr. Jens-Christian Wagner und PD Dr. Jane Weiß. Die konstituierende Sitzung wird am 3. November 2026 in Berlin stattfinden. Die Kommission wird Forschung und Archivbestände auswerten, eigene Untersuchungen anstoßen und die Erfahrungen von Angehörigen der Minderheit durch Anhörungen in ihre Arbeit einbeziehen. Denn: Die Diskriminierung von Sinti und Roma endete nicht mit dem Nationalsozialismus.
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Die Pressemitteilung lesen
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Neue Ausschreibung
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Neue Ideen für die Erinnerung: Die Bildungsagenda NS-Unrecht startet ihre zweite Ausschreibung
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Bis zum 1. November 2026 können Organisationen Projektskizzen für innovative Vorhaben der außerschulischen historisch-politischen Bildung einreichen. Gesucht werden neue, wirksame Wege, um Wissen über den Nationalsozialismus und den Holocaust zu vermitteln und historische Verantwortung in die Gegenwart zu übersetzen. Gefördert werden unter anderem Workshops, digitale Anwendungen, Ausstellungen, künstlerische oder biografische Zugänge. Die Projekte sollen sich vorrangig an junge Menschen bis 35 Jahre in Deutschland richten und faktenbasiertes Wissen über das NS-Unrecht vermitteln, insbesondere aus Sicht der Opfer- und Verfolgtengruppen.
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Jetzt Projektskizze einreichen
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JUGEND ERINNERT ENGAGIERT
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Ein Ort gegen das Vergessen: Die ehemalige Landesheilanstalt Weilmünster wird zum Erinnerungsort an NS- „Euthanasie“-Verbrechen
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Mehrere Tausend Menschen mit psychischer Erkrankung sowie körperlicher und geistiger Behinderung wurden in Weilmünster – und der Mordanstalt Hamadar – entrechtet, vernachlässigt und ermordet. Von nun an trägt ein neuer Erinnerungsort dazu bei, ihre Geschichte erfahrbar zu machen. Im Rahmen von JUGEND erinnert engagiert haben Jugendliche aus der Umgebung Hintergründe zu den Verbrechen recherchiert und ihre Erkenntnisse künstlerisch in einem gemeinsamen Theaterstück verarbeitet. Außerdem am Erinnerungsort: Digitale Bild- und Audiobeiträge für eine App mit elf Stationen, eine Wanderausstellung mit elf Ausstellungstafeln, sowie eigene Rundgänge, die die jungen Teilnehmenden zukünftig als Peer-Guides selbstständig anbieten.
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Veranstaltung
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Dokumentarfilm „Genya“: Über Erinnerung, Vergebung und das Weiterleben
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„Es ist unmöglich zu vergeben. Aber es ist auch unmöglich zu sterben, ohne zu vergeben.“ Mit diesen Worten beschreibt Yevheniia (Genya) Sydorova (1923–2021) einen inneren Konflikt, der sie ihr Leben lang begleitet hat.
Der Dokumentarfilm „Genya“ erzählt die Geschichte einer der letzten Überlebenden des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. Die ukrainische Regisseurin Lesya Kharchenko begleitete Genya in den letzten Monaten ihres Lebens und richtet den Blick auf ihren Umgang mit Gewalt und Verlust – Erinnerungen an die Hinrichtung ihres Vaters, ihre Deportation und die Zwangsarbeit in Deutschland gehören zu Genyas Geschichte. Im Zentrum steht die Frage: Ist Vergebung nach dem Unverzeihlichen möglich?
Der mit Unterstützung der Stiftung EVZ entstandene Dokumentarfilm wird im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums KEINE ZEIT ZU VERGESSEN präsentiert. Am 12. November 2026 um 18 Uhr ist „Genya“ im Bundesplatz Kino in Berlin mit anschließendem Filmgespräch zu sehen.
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Anmelden und das Interview mit Regisseurin Lesya Kharchenko lesen
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JUBILÄUM DER STIFTUNG EVZ
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EVZ Histoday: Acht Projekte zu Demokratie, Fakten und Würde
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Zu ihrem 25-jährigen Jubiläum hat sich die Stiftung EVZ beim Geschichtsfestival EVZ Histoday mit zentralen Fragen der Erinnerungskultur, Demokratie und historisch-politischer Verantwortung beschäftigt. In Mikroprojekten sind neue Formen der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus entstanden: Von Podcasts und Fotoserien bis zu digitalen Ausstellungen beweisen die Projekte kreative Lösungen zu relevanten und aktuellen Fragen. In den kommenden Wochen stellen wir einige dieser Projekte auf unseren Social-Media-Kanälen vor!
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Den Blogbeitrag zum Histoday lesen
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Was bedeutet ein Leben in Würde - wenn man Verfolgung, Ausgrenzung und jahrzehntelanges Vergessen erlebt hat? Eines von neun Projekten, die im Rahmen des Jubiläumsprogramms KEINE ZEIT ZU VERGESSEN gefördert werden, wird von der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig umgesetzt. Es bietet kultursensible, niedrigschwellige Unterstützung für Überlebende des Nationalsozialismus und fördert soziale Teilhabe. So singen mehrere NS-Überlebende im Gemeindechor, der das Programm „Von Jiddisch bis KIassisch“ im Rahmen der 17. Jüdischen Woche in Leipzig eröffnete. Solche Begegnungen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind ein wichtiger Bestandteil des Förderprogramms. Denn die Lebensgeschichten hochbetagter NS-Überlebender aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, die heute in Deutschland leben, sind vielfach von Altersarmut und Einsamkeit geprägt. Gleichzeitig verkörpern sie in besonderer Weise Widerstandskraft und Lebensmut. Die Projekte bieten nicht nur konkrete, kultursensible Hilfe im Alltag wie z.B. Fahrdienste, Einkaufshilfen, Beratung oder regelmäßige Treffen an, sondern verbinden ihre Aktivitäten mit nachhaltiger Erinnerungsarbeit und Begegnungen zwischen den Generationen.
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Mehr über das Förderprogramm erfahren
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Sabina Salimovska, Mitglied im begleitenden Programmgremium für das Förderprogramm selbst.bestimmt! und Mitarbeiterin bei RAA Berlin
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Vom 5. Oktober bis zum 5. November 2026 finden zum ersten Mal in Deutschland Aktionswochen gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti*zze und Rom*nja statt. Viele von der Stiftung EVZ geförderten Projekte und Organisationen beteiligen sich an den Aktionswochen und werden in den nächsten Wochen auf den Social Media-Kanälen der Stiftung EVZ vorgestellt. Die Stiftung EVZ fördert insbesondere im Förderprogramm selbst.bestimmt! Selbstorganisationen der Sinti*zze und Rom*nja. Darüber und über ihr Engagement für Bildungsgerechtigkeit und gegen Diskriminierung haben wir mit Sabina Salimovska gesprochen.
Sowohl unser Förderprogramm selbst.bestimmt! als auch die Aktionswochen gegen Antiziganismus fördern das Engagement von Sinti*zze und Rom*nja und ihrer Selbstorganisationen. Warum ist es wichtig aktiv zu sein? Und wie engagieren Sie sich? Die Förderung des Engagements von Sinti*zze und Rom*nja und ihrer Selbstorganisationen ist wichtig, weil die Communities dadurch ihre eigenen Perspektiven, Anliegen und Erfahrungen sichtbar machen und selbstbestimmt vertreten können. Sie setzen sich für ihre Rechte und für gesellschaftliche Teilhabe ein. Aus ihren Erfahrungen heraus können konkrete Lösungen für die Herausforderungen entwickelt werden, mit denen die Communities konfrontiert sind. Die Förderung dieses Engagements stärkt deshalb nicht nur die Selbstbestimmung, sondern auch die gesellschaftliche Teilhabe und den Abbau von Diskriminierung. In meinem Engagement setze ich mich insbesondere für die Rechte von Rom*nja- und Sinti*zze-Kindern, für Bildungsgerechtigkeit, den Abbau von Diskriminierung und bessere Zugänge zum Bildungssystem ein.
Disclaimer: Die Stiftung EVZ hat für das Interview die Gender-Standards des Trägers übernommen.
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#AusGründen: Veranstaltungstipps und Long-Reads zum Thema Antisemitismus Antisemitismus ist weder auf die gesellschaftlichen Ränder beschränkt noch einem einzelnen politischen Lager zuzuordnen. Die Debatten rund um die letzten Wahlen machen sichtbar, was Jüdinnen und Juden seit Langem besorgt: Ihre Sorgen zum zunehmenden Antisemitismus werden häufig nicht ernstgenommen. Mit #AusGründen schauen wir differenziert hin und präsentieren über unsere Social Media-Kanäle eine Reihe von Veranstaltungstipps und Long-Reads zum Thema Antisemitismus – für mehr „Deep-Dive“ statt „Doom-Scrolling“.
Begonnen haben wir die Reihe bereits mit einem digitalen Lunchtalk aus unserem Förderprogramm „In die Praxis! Strukturen schaffen gegen Antisemitismus“ zu Antisemitismus in Sport, Kunst und Kultur.
Du siehst bei deiner Organisation konkreten Handlungsbedarf? Dann schick uns deine Idee bis zum 25. Oktober - ein fertiges Projektkonzept entwickeln wir gemeinsam mit ausgewählten Organisationen.
Ein weiterer Veranstaltungstipp: In diesem Jahr organisieren die Amadeo Antonio Stiftung und das Anne Frank Zentrum die 23. Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus vom 6. Oktober bis 9. November 2026. Die Bildungs- und Aktionswochen vernetzen lokale Initiativen mit jüdischen Gemeinden sowie bundesweiten Organisationen und klären über Judenhass auf. Schwerpunktthema dieses Jahr ist Antisemitismus an Hochschulen. Das Programm beinhaltet eine Vielzahl an Veranstaltungen gegen Judenhass auf dem Campus.
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EVZ ACADEMY
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Didaktisches Begleitprogramm „Mit Stempel und Unterschrift“
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Wie lassen sich historische Dokumente zur NS-Zwangsarbeit in der Bildungsarbeit einsetzen? Was erzählen Verwaltungsquellen – und was bleibt unsichtbar? Für Pädagog:innen, Lehrkräfte und Multiplikator:innen bietet die interaktive Webseite Mit Stempel und Unterschrift ein didaktisches Begleitprogramm zur Bildungsarbeit an. Gebündelt in einem Workspace auf der EVZ Academy – online platform verbindet es historisches Hintergrundwissen mit Quellenkritik, Gegenwartsbezügen und konkreten Zugängen für verschiedene Lernsettings. Die begleitende Webinarreihe mit Terminen vom 13. Oktober 2026 bis 11. Mai 2027 bietet Raum, didaktische Handreichungen gemeinsam zu erproben und zu diskutieren. Das Feedback fließt direkt in die weitere Überarbeitung ein, anschließend werden die Handreichungen im Workspace der Onlineplattform veröffentlicht. Dort steht bereits ein Onlinekurs zur Verfügung, der im eigenen Tempo bearbeitet werden kann.
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AUGEN AUF-KINOTAG ZUM 27. JANUAR 2027
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Anmeldestart zum Schulkino und exklusiver Premierenfilm
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Am 27. und 28. Januar 2027 findet zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus der Augen auf-Kinotag in Berlin, Halle (Saale), Köln und München statt.
Unter dem Motto Wegsehen war schon immer eine schlechte Idee setzt die Stiftung EVZ ein klares Zeichen in Zeiten der Bedrohung unserer Demokratie und schafft Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erinnern. Mit Filmen zur Geschichte des Nationalsozialismus und seinen Nachwirkungen.
Am Abend des 27. Januar wird zeitgleich in allen vier Städten der exklusive Premierenfilm DAS MÄDCHEN MIT DER LEICA (Regie: Alina Marazzi, 2026) gezeigt, anschließend finden Filmgespräche mit prominenten Gästen aus Film, Kultur und Gesellschaft statt. Am 27. und 28. Januar vormittags wird ein von Vision Kino – Netzwerk für Film und Medienkompetenz kuratiertes Schulkinoprogramm für Schüler:innen angeboten. Zur inhaltlichen Vorbereitung stellt Vision Kino Lehrkräften außerdem eine praxisnahe Handreichung, umfangreiche Unterrichtsmaterialien zu allen gezeigten Filmen sowie Online-Fortbildungen zur Verfügung. Anmeldungen für das Schulkino sind ab jetzt möglich!
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Alle Informationen zum Schulkinoprogramm und rund um den Augen auf-Kinotag
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Neue Ausschreibung
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Werde Filmbotschafter:in der Stiftung EVZ!
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Du bist zwischen 18 und 25 Jahre alt und möchtest beim Augen auf-Kinotag 2027 dabei sein? Du interessierst dich für Film, NS-Geschichte und Erinnerungskultur und hast Lust, deine Perspektive auf unseren Kanälen einzubringen? Als Filmbotschafter:in wirst du eigene Social Media-Inhalte zu Filmen aus unserem hochkarätigen Filmpool und den Schwerpunktthemen des Kinotags entwickeln, im Rahmen unserer Content-Reihe #EVZonScreen Filme zu NS-Geschichte und Erinnerungskultur sichtbar machen und am Augen auf-Kinotag Filmschaffende, Gäste und Filmfluencer:innen treffen und interviewen.
Entdecke Beiträge unserer Filmbotschafter:innen des vergangenen Kinotags, wie zum Beispiel hier, hier oder hier.
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Bewirb dich bis zum 26. Oktober!
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NEUE PUBLIKATION
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Den Tätigkeitsbericht der Stiftung EVZ entdecken!
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2025 war ein wichtiges Jahr der Erinnerungskultur – und das 25-jährige Jubiläum der Stiftung EVZ. Wie der Tätigkeitsbericht 2025 zeigt, setzt sich die Stiftung EVZ auch mehr als 80 Jahre nach Kriegsende weiterhin für die humanitäre Unterstützung für NS-Überlebende ein und geht gegen Rassismus und Diskriminierung vor. Ansätze gegen Antisemitismus und Antiziganismus sowie Bildungsangebote für junge Menschen gehören zu den Angeboten, die die Stiftung EVZ in diesem Jahr geschaffen hat. Dabei war das Handeln der Stiftung EVZ von der Frage nach demokratischer Resilienz geprägt. Dies spiegelt sich in den 147 Projekten wider, die die Stiftung EVZ 2025 gefördert hat. Neben Podcasts, Theaterstücken und Social Media-Kampagnen gab es eine Vielzahl kreativer Projekte, die sich für die Erinnerungskultur, die Bildung, Menschenrechte, die Überlebenden, demokratische Werte und gegen Rassismus einsetzen.
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CEMAS – CENTER FÜR MONITORING, ANALYSE UND STRATEGIE
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Antisemitismus auf dem Campus
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CeMAS bündelt interdisziplinäre Expertise zu den Themen Desinformation, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Verschwörungsideologien. In ihrem neuen Blogbeitrag beleuchtet CeMAS Kontinuitäten und neue Dynamiken des Antisemitismus an Hochschulen seit dem 7. Oktober 2023. Der Beitrag zeigt, dass antisemitische Hochschulgruppen seitdem aktiver und sichtbarer geworden sind und israelbezogener Antisemitismus im akademischen Umfeld offen artikuliert wird. Im Fokus stehen dabei antisemitische Symbole und Chiffren, Protestcamps sowie Boykottkampagnen gegen israelische Hochschulen. Eine zentrale Rolle kommt Social Media für Mobilisierung, Vernetzung und die Verbreitung antisemitischer Inhalte zu. Alte antisemitische Muster erhalten neue Reichweite und Formen der Organisation.
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BUNDESVERBAND RIAS E.V.
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Antisemitismus in islamischen und islamistischen Kontexten
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Ausgangspunkt der neuen Publikation sind eine Vielzahl weltweiter, antisemitischer Terroranschläge mit islamisch/islamistischem Hintergrund (Kategorie der Analyse von RIAS) seit Beginn des Irankriegs im Februar 2026. Die Publikation ordnet diese als drastischste Ausdrucksform von Antisemitismus ein und macht zugleich deutlich, dass sie einen vergleichsweise kleinen Teil der dokumentierten Vorfälle ausmachen. Der weit überwiegende Teil ist dem Vorfalltyp verletzendes Verhalten durch antisemitische Beleidigungen zuzuordnen. Vier unterschiedliche Zugänge widmen sich antisemitischen Einstellungen, der Auswertung dokumentierter Vorfälle, einer akteursorientierten Analyse sowie Antisemitismus und antikurdischem Rassismus. Die Publikation soll zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit einem Thema beitragen, dass spätestens seit dem 7. Oktober 2023 intensiv gesellschaftlich diskutiert wird.
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16. UND 17. OKTOBER, BERLIN
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Stiftung EVZ beim Ukraine Film Festival Berlin
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Die Stiftung EVZ unterstützt im Rahmen des Ukraine Film Festival Berlin zwei Filmvorführungen mit anschließenden Panel- und Publikumsgesprächen. Am 16. Oktober wird „The Illusion of a Quiet Night“ von Olga Chernykh in Berlin im Kino im Planetarium gezeigt. Der Film erzählt von einem Alltag im Schatten des russischen Angriffskrieges und von Menschen, die zwischen Verletzlichkeit und Widerstandskraft ihren Weg finden. Anschließend diskutieren die Regisseurin Olga Chernykh, Journalistin Gesine Dornblueth und Nataliya Pryhornytska (Stiftung EVZ) über die Erfahrungen des Krieges, gesellschaftliche Resilienz und die Kraft des Weiterlebens. Am 17. Oktober folgt die Dokumentation „Traces“ von Alisa Kovalenko mit anschließendem Q&A.
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Mehr Informationen und das vollständige Festivalprogramm
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05. NOVEMBER, ESSEN
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EVZ Conversations! NS- Zwangsarbeit in der Ruhr-Industrie - der Umgang mit dem (un)sichtbaren Verbrechen
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In der deutschen Industrie arbeiteten Millionen von Menschen aus allen besetzten Ländern Europas unter menschenunwürdigen Bedingungen. Auch in Essen, in dem Steinkohlebergwerk und heutigen UNESCO Denkmal Zeche-Zollverein leisteten tausende Menschen Zwangsarbeit. Vertreter:innen aus Industrie, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren, warum die Aufarbeitung so lange dauerte, welche Verantwortung Unternehmen und Gesellschaft tragen und wie in der historisch-politischen Bildung heute mit dem NS-Unrecht umgegangen werden kann. Auf dem Podium: Dr. Andrea Hohmeyer, Leiterin Heritage & History | Strategic Communications bei EVONIK Industries, Sylvia Löhrmann, Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Andreas Kahrs, Geschäftsführer von Whatmatters und eine Vertreter:in der Organisation Zweitzeugen e.V.. Zudem wird eine Führung durch die Ausstellung „Unter Tage, Unter Zwang“ und HOLO-VOICES, eine interaktive Installation zu den Geschichten von Zeitzeug:innen, angeboten.
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12. NOVEMBER, Nürnberg
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MemoRails-Ausstellung im DB Museum in Nürnberg
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Am 12. November eröffnet im DB Museum Nürnberg die Abschlussausstellung des BKM geförderten Programms „MemoRails – Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert“. An 13 Bahnhöfen in Deutschland sind neue Erinnerungsorte entstanden, die lokale Geschichte durch kreative Vermittlungsformate zugänglich machen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen fünf ausgewählte Projekte, die exemplarisch zeigen, wie Bahnhöfe im Nationalsozialismus zu Orten von Zwangsarbeit, Deportationen und Verfolgung wurden. Vielfältige Ergebnisse werden sichtbar gemacht, darunter Scrollytellings, Filme und Audiofeatures. QR-Codes führen direkt zu den digitalen Projektergebnissen.
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| NEWSLETTER 11/2026 |
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| Unsere nächste Ausgabe erscheint Anfang November! |
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| Die nächste Ausgabe stellt wieder die Themen und Inhalte der Bildungsagenda NS-Unrecht vor: Termine, Updates und Ergebnisse aus den Projekten. |
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Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft Friedrichstraße 200 10117 Berlin, Germany T +49 (30) 25 92 97-0 F +49 (30) 25 92 97-11 Website
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Verantwortlich i. s. d. P.: Dr. Andrea Despot und Jakob Meyer
Redaktion: Sophie Ziegler, Katrin Kowark, Jana Bültge, Meret Aupperle, Dana Dramsch, Nina Kraus, Roos Poncelet, Ludwika Arena
Bildnachweise: Christian Rothe, Juliia Weber, Stefanie Loos, Leona Goldstein, Sebastian Garbsch, Emanuel Barica
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